Österreichische Patientenorganisation für
Anthroposophische Medizin (ÖPAM)

Verein für anthroposophisches Heilwesen, Österreich

An dieser Stelle veröffentlichen wir Stellungnahmen und Meinungen unserer Leser und Miglieder.
Wenn auch Sie hier Ihre Meinung darstellen wollen, schicken Sie uns eine E-Mail mit einer entsprechenden Erlaubnis.

 

Dr. Harald Siber

Jänner 2005

Mistelpräparate werden seit vielen Jahren von einer immer größer werdenden Zahl von ganzheitsmedizinisch orientierten Ärzten verordnet und wurden bisher problemlos von der KK chefärztlich bewilligt. Als Patienten, die an einer lebensbedrohlichen Erkrankung leiden, vertrauen wir der Einschätzung unserer verordnenden Ärzteschaft, die uns in unserem Kampf gegen den Krebs wirkungsvoll unterstützt.

(Und die ihre zusätzlich erworbene komplementärmedizinische Kompetenz durch Mitgliedschaft in ärztlichen Fachgruppen bzw. durch komplementärmedizinische Ärztekammerdiplome dokumentieren ( Dachverband Österreichischer Ärzte für Ganzheitsmedizin, Wiener Internationale Akademie für Ganzheitsmedizin, ÖÄK-Diplome für komplementäre Medizin ).

Es ist uns unverständlich, dass die bestdokumentierte komplementärmedizinische Therapie bei einer so schweren Erkrankung von der Kasse nicht mehr bezahlt wird, zumal die Misteltherapie im benachbarten Deutschland und der Schweiz weiterhin erstattet wird. Offenbar will sich das zehntreichste Land der Erde diese zusätzliche Chance auf das Überleben nach Krebs nicht mehr leisten!

Wir fordern als betroffene Patienten mit unserer Unterschrift, dass die Kostenübernahme durch die Kassen österreichweit und einheitlich wie bisher aufrecht bleibt und eine patienten- und verordnerfreundliche Lösung als Nachfolge der bisherigen Chefarztpflicht gefunden wird!